Wer bist Du ohne das Materielle?

Materieller Besitz gehört zu unserem Leben wie die Luft zum Atmen. Aber was Macht dies mit uns und was wäre eigentlich, wenn wir das alles nicht hätten. Wer bleibt dann übrig?

Yacht_materielles

In der heutigen Zeit haben wir als Menschen materielle Dinge im Überschuss. Autos, Smartphones, Fernseher, Kleidung, Möbel, Uhren. All die schönen Dinge, die wir uns gönnen, weil wir etwas Großartiges geleistet haben und uns damit belohnen oder uns einfach gefallen. Wir freuen uns, wenn uns der Nachbar auf das neue Auto anspricht oder die Frauen uns Männer für unsere gut möblierte Wohnung oder den schicken Anzug bewundern. Ein herrliches Gefühl. Das Gefühl von Erfolg und etwas erreicht zu haben. Wir fühlen uns glücklich, zufrieden und wertvoll.

Doch ist das wirklich so? Fühlen wir uns damit glücklich und zufrieden? Machen uns diese Dinge wertvoll? Was lösen die ganzen materiellen Dinge in uns aus, dass Sie uns ein Gefühl der Zufriedenheit verschaffen? Und wie tief und lange wirkt dieses Gefühl? Ist es das langfristige Glück, wenn wir mit dem neuen Auto durch die Straßen fahren oder fühlt sich das neue Auto nach der dritten Woche schon wie das alte an, das ja eigentlich noch gar nicht so alt war?

Macht materieller Besitz glücklich?

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die ganzen materiellen Dinge nicht wirklich glücklich machen. Zumindest nicht so, wie ich Glück definiere. Als ein Gefühl der Zufriedenheit, dass mich durch alle Höhen und Tiefen trägt. Dass mich in alle schweren Phasen begleitet und auf das ich immer wieder „zurückgreifen“ kann, wenn es mal nicht so gut läuft. Ich finde auch, dass das Risiko besteht, dass die ganzen materiellen Dinge vom eigentlichen Wichtigem im Leben viel zu stark ablenken. Dann liegt die Freude über die neue Uhr höher als darüber, was ich schönes erlebt habe. Und der größere Fernseher lenkt vom Verlustschmerz der Ex-Freundin ab. Man könnte fast sagen es wird versucht die Gefühle zu manipulieren. Lange anhalten tut dies allerdings nicht und danach ist der Schmerz meist noch größer als zuvor.

Wer ist der Mensch hinter dem Materiellen Dingen?

Aber was steckt nun hinter deinem materiellen Besitz? Was macht dich wirklich aus, in der Tiefe? Was ist deine Identität? Was schätzen die Menschen in deinem Umfeld an Dir? Und vor allem, was schätzt du selbst an Dir? Bist du dir dessen bewusst? Was ist das Grundstreben deines Wesens, deiner Seele? Was macht dich in der Tiefe glücklich und zufrieden, langfristig? Lies dazu auch meinen Artikel zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.

Ich finde diese Fragen allesamt sehr spannend und interessant. Leicht zu beantworten sind sie in aller Regel erstmal nicht, zumindest ging und geht es mir heute immer noch so. Ich habe schon eine ganze Weile gebraucht, bis ich eine Antwort auf einige dieser Fragen hatte. Und bei manchen forsche ich immer noch nach der Antwort. Ein sehr spannender Prozess wie ich finde.

Wie siehst Du das? Welche Erfahrungen hast Du mit materiellem Besitz gemacht? Schreibe dies gern in die Kommentare.

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2 Antworten auf „Wer bist Du ohne das Materielle?“

  1. Am Ende des Lebens ist all das nicht mehr wichtig. Alles was zählt ist die Zeit und die Momente, denn die Erinnerungen kann einem keiner nehmen. Seit ich im Pflegeheim arbeite erlebe ich auch alles viel bewusster. In vielen Momenten wird man durch gewisse Situationen wach gerüttelt und erinnert sich was im Leben wirklich wichtig ist!

    1. Liebe Lena,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Es ist schön zu lesen, dass du nun viel bewusster lebst 🙂
      Viele Grüße

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