Triffst Du jeden Tag die richtigen Entscheidungen?

Situationen, in denen wir Entscheidungen treffen müssen, erreichen uns immer wieder. Aber treffen wir diese Entscheidungen aus dem Herzen und unabhängig von der Meinung anderer? Und sind wir uns über all die Entscheidungen bewusst?

Entscheidungen treffen

Wie viele Entscheidungen triffst Du jeden Tag? Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht? Ich habe selbst keine Ahnung wie viele Entscheidungen es sein könnten, die ich jeden Tag treffe. Aber sicherlich zig Tausende, das sagen zumindest manche Forscher. Angefangen bei großen Entscheidungen, wohin wir in Urlaub fahren, welchen Job wir wählen, welche Frau oder Mann zu uns passt, gibt es dann noch die kleineren Entscheidungen. Was esse ich heute Abend? Geh ich zur Party oder lese ich ein Buch? Mit wem verbringe ich wie meine Zeit? Mach ich Sport oder schaue ich Netflix? Die Liste lässt sich noch ewig weiterführen.

Aber wie viele Deiner Entscheidungen sind Dir denn bewusst? Hast Du schon mal darüber nachgedacht, bei welchen Dingen Du Dich bewusst entscheidest und bei welchen Du eher dem Alltagstrott folgst. Klar könnte man sagen auch das ist eine Entscheidung. Aber ist dies eine ganz bewusste gewählte Entscheidung und entspricht Sie dem, was Du gerade willst? Oder ist es eher eine Entscheidung, die sich schon fast wie von selbst trifft und Du somit die Kontrolle darüber abgegeben hast? Und welche Konsequenzen hat das für Dich? Fühlst Du Dich wohl damit? Oder regt sich ein Gefühl von Unzufriedenheit oder Unstimmigkeit in Dir? Vielleicht auch nur ganz subtil. (Lies dazu auch meinen Artikel zum Thema Ziele)

Mach Dir Deine Entscheidungen bewusst

Ich finde es enorm wichtig sich bewusst darüber zu sein, welche Entscheidungen an einem Tag so anstehen. Egal, ob es die größeren oder auch nur die ganz kleinen sind. Denn wenn ich das kleine Ding schon nicht zu meinen Gunsten entscheiden kann, wie schaffe ich es dann bei den großen Dingen? Bleibe ich mir dabei treu? Oder orientiere ich mich zu sehr an anderen? Bin ich einfach zu faul etwas Energie zu investieren oder bin ich mir nicht über die Konsequenzen bewusst?

Alle unsere Entscheidungen sollten doch dazu dienen, dass wir uns weiterentwickeln können und uns dabei selbst treu bleiben. Dazu zählt für mich sowohl, dass ich meine Visionen umsetzen kann, aber auch, wie ich mich ernähre oder wie viel Bewegung ich habe. Mit welchen Menschen ich meine Zeit verbringe. Trinke ich lieber die Cola oder einen Tee mit frischen Zutaten? Nehme ich den Aufzug oder die Treppe? Schaue ich Fernseher oder lese ich ein Buch? Arbeit ich an meiner Vision oder geh ich auf eine Party? (Lies dazu auch meinen Artikel zum Thema Persönlichkeitsentwicklung)

Natürlich geht es nicht darum in völliger Hochleistung jeden Tag durchzuackern oder in völliger Askese zu leben. Auch eine Tafel Schokolade zu verschlingen kann eine gute Entscheidung sein. Genauso wie eine Party oder ein guter Film im Kino. Es sollte sich meines Erachtens nur nicht einfach so ergeben, sondern ich sollte mich bewusst dafür entscheiden und die Kontrolle nicht an irgendetwas abgeben. Und es sollte alles in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Bleib bei Deinem Herzen

Überlege doch mal, welche Entscheidungen Du jeden Tag so triffst. Welche davon triffst Du aus Deinem Herzen und bei welchen orientierst Du Dich vielleicht zu stark an anderen? Behältst Du die Kontrolle darüber, was Du willst? In der Tiefe und nicht nur oberflächlich. Was hält Dich davon ab, Entscheidungen für Dein tiefes Wollen zu treffen? Gibt es Situationen, in denen Du Dich so entscheidest, dass Du sie danach bereust? Und weißt Du das manchmal vielleicht sogar schon vorher?

Wie denkst Du darüber? Bleibst Du Deinem tieferen Grundstreben bei Deinen Entscheidungen immer treu? Gibt es Entscheidungen, die Du bereut hast und aus denen Du wesentliches gelernt hast?

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Eine Antwort auf „Triffst Du jeden Tag die richtigen Entscheidungen?“

  1. Diese Hinweise waren sehr sehr hilfreich für mich. Ich habe mich darin wieder erkannt. Entscheidungen zu treffen aus einem ambivalenten Gefühl heraus bedeutete für mich nach Jahren zu erkennen, dass eine getroffene Entscheidung falsch war. Ich wusste es eigentlich und tat aus Angst doch genau das Falsche. Erlebte Traumata müssen “gelebt” und “durchlebt” werden. Sie können nicht “zugedeckt” werden, sonst bleibt der Mensch in einem schmerzlichen Prozess regelrecht “stecken” und er wird nie dieses befreiende Gefühl spüren können, wenn er sich diesem schmerzhaften Prozess wirklich stellt. Und um diese Kraft zu “bekommen”, können Rituale einen wichtigen Beitrag leisten.

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