Wie Du Dein Denken aus der Komfortzone bringst

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Achtsamkeit/Coaching/Erfolg/Persönlichkeit

Denken gehört zur Lieblingsbeschäftigung unseres Gehirns. Ständig prassen Gedanken auf uns ein, wir versuchen Probleme durch Denken zu lösen oder im negativen Fall werden wir von Gedanken überrollt, die uns blockieren. In diesem Blogbeitrag zeige ich Dir 5 Denkarten, mit denen Du ab sofort aus der Komfortzone Deines Denkens kommst.

denken

Multiperspektivisch

Oftmals beschränkt sich unsere Art wie wir denken nur auf eine Sicht. Dies kann beeinflusst sein durch den Standpunkt, an dem wir uns befinden, die Meinung, die wir uns schon vor längerem gebildet haben oder, dass wir es einfach nicht gewohnt sind über den Tellerrand zu schauen. Problem dabei ist, dass wir mit dieser Art zu denken auch immer nur in diesem Rahmen bleiben und keine wirklich innovativen, kreativen, und neuen Ideen und Lösungen entwickeln können.

Besser ist es, wenn Du multiperspektivisch denkst. Ein Problem, eine Situation, eine Herausforderung usw. immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtest.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

  • Was ist das Gute an dem Problem?
  • Wie würde mein Partner, ein Freund, meine Mutter darüber denken?
  • Was wäre, wenn es genau andersherum wäre?

Die Fragen helfen die andere Perspektiven in Dein Denken aufzunehmen und Deine üblichen Lösungsstrategien, um neue Ideen zu erweitern.

1 + 1 = 1

Eine andere Art zu denken der Widerspruch. Wir sehen zwei gegensätzliche Dinge, Situationen, hören widersprüchliche Äußerungen usw. Wenn wir das so annehmen bleiben wir stecken. Denn Widersprüche verursachen eine Blockade und somit stillstand. Weiter kommen wir damit nicht.

Besser ist es, wenn wir die Gemeinsamkeit im Widerspruch suchen und erkennen. Alles hat auf einer höheren Ebene eine Gemeinsamkeit. Wenn wir dieses Erkennen schaffen wir eine Verbindung und lösen die Blockade auf. Dadurch kommt unser Denken wieder ins Fließen und wir kommen wieder voran in unserer Lösung.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

  • Was ist das Gemeinsame der widersprüchlichen Dinge?
  • Was verbindet diese Situationen?
  • Was löst den Widerspruch aus?

Dynamisch

Eine weitere Art zu denken, die uns hindert voranzukommen, ist statisches Denken. Wir glauben, dass Dinge so bleiben wie sie sind und sich nicht verändern, zumindest nicht für eine gewisse Zeit. Dann richten wir unser Denken auf diese statische Situation aus. Das Problem ist, dass sich jedoch alles fortlaufend verändert. Es gibt keinen Stillstand in der Welt. Alles ist im Fluss und entwickelt sich weiter.

Besser ist es, wenn wir unser Denken dynamisch halten. Wenn wir uns immer wieder an die neuen Situationen anpassen und mögliche Veränderungen versuchen voraussehen. Denken selbst ist ein Fluss oder ein Prozess. Dann ist es leicht diesen auch dynamisch an die Außenwelt anzupassen, wenn wir es wollen.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

  • Wie war es gestern und wie ist es heute?
  • Was könnte morgen sein?
  • Habe ich diese Veränderungen beeinflusst oder kann ich Sie für die Zukunft beeinflussen?

Wahrheitssuchend

Der Mensch mag keine unangenehmen Situationen oder Gefühle. Daher versucht der Verstand ständig beruhigenden Einfluss darauf zu nehmen. Man könnte auch von „schöndenken“ sprechen. Für eine persönliche Weiterentwicklung oder die Lösung eines Problems ist das aber fatal. Wenn wir alles nur schön reden verschleiern wir Tatsachen und die Wahrheit.

Die Alternative dazu ist wahrheitssuchend zu denken. Lass Dich nicht vor möglichen Beunruhigungen durch Deine Gedanken beeindrucken. Forsche weiter nach uns suche nach der tiefen Wahrheit, die dahinter liegt. Verstecke Dich nicht hinter „Schöndenkereien“. Das bringt Dich weiter.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

  • Wenn ich 100% ehrlich zu mir wäre, was würde ich dann Denken?
  • Wenn ich keine Angst hätte, wie würde ich die Situation dann beurteilen?
  • Wenn mich niemand sehen kann, was würde ich dann tun?

Direkt

Eine weitere Weise, mit der wir unser Denken beschränken ist es selbstsicher zu Denken. Wir nehmen Dingen geben hin und sind der Meinung wir wissen schon alles. Wenn das so ist, wieso denken wir dann überhaupt weiter? Was nutzt es über etwas nachzudenken, worüber wir alles wissen?

Besser ist es direkt und unvoreingenommen zu denken. Wenn wir mit einer Haltung von Nicht-Wissen an die Sache herangehen und uns direkt damit beschäftigen. Wenn wir alles beiseitelassen, was wir meinen zu wissen und auch unsere Vermutungen mal beiseitelassen. Dann öffnen sich die Türen für neue Gedanken.

Folgende Fragen können dabei hilfreich sein:

  • Wie hätte ich als Kind darüber gedacht?
  • Was würde meine Hunde, meine Katze in einer solchen Situation tun?
  • Wenn ich kein Wissen darüber hätte, was wäre dann meine erste Lösung?

Wie Du siehst blockieren wir uns oftmals selbst mit unserer Art, wie wir mit Gedanken an eine Sache herangehen. Mit den vorgenannten Arten zu denken hast Du jedoch jetzt ein paar Impulse, für neue Arten zu denken. Viel Spaß!

Wie denkst Du über Dinge nach? Was sind Deine Strategien, um Deine Gedanken aus der Komfortzone zu locken? Schreib mir dazu gerne einen Kommentar. Ich freue mich!

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