Nimmst Du die Momente im Alltag bewusst wahr?

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Achtsamkeit/Meditation/Persönlichkeit

Jeden Tag bieten sich uns viele Momente im Alltag. Doch wie bewusst nehmen wir diese wahr und können wir uns einige Zeit danach auch noch daran erinnern?

Momente bewusst wahrnehmen

Wir fahren in den Urlaub, um neue Städte und Länder zu erkunden. Buchen uns geführte Sightseeing-Touren oder Tagesausflüge. Verabreden uns zum Essen im Restaurant mit bester Bewertung oder kochen uns zu Hause das Beste aus unserer Auswahl an Rezepten. Dafür kaufen wir dann natürlich hochwertige und frische Lebensmittel ein. Das Ganze tun wir meist, um uns schöne Momente zu schaffen.

Doch auch der Alltag hat so allerhand an schönen oder sogar großartigen Momenten für uns zu bieten. Das freundliche „Wie immer?“ der Verkäuferin beim Bäcker, die netten und beruhigenden Worte des Arztes oder das Lächeln eines uns unbekannten Menschen auf der Straße. Würden wir alle positiven Momente mal nachzählen, kämen wir sicher auf mehr als 100 pro Tag.

Sind Dir die Momente bewusst?

Aber wie viele dieser Momente nimmst Du bewusst wahr? Und an wie viele kannst Du Dich auch später noch erinnern? Nach einer Minute, einer Stunde, am Abend oder ein paar Tage später? Alle 100, 50, 10 oder doch keinen? Und ich meine nicht nur die Verkäuferin beim Bäcker, die Du täglich siehst, oder den großartigen Urlaub. Sondern die kleinen Momente, in denen Dir Aufmerksamkeit geschenkt wurde? In denen jemand Deinetwegen etwas getan hat, damit Du Dich freust. Oder, dass Du Dich einfach nur wohlfühlst oder keine Angst hast. Und wie lange wirkt das Gefühl, das Du in diesem Moment bekommen hast, eigentlich nach? Oder wird es gleich mit dem nächsten Blick auf das Smartphone, den Fernseher oder durch den Besuch der nächsten Party vernichtet?

Ich habe mich früher oft dabei erwischt, wie ich gerade die kleinen Momente nicht wahrgenommen habe. Zu sehr war ich in meinen Gedanken vertieft oder mit mir selbst beschäftigt, um zu sehen, was gerade Schönes passiert ist. Irgendwann fiel mir dann auf, wie wenig ich die kleinen Geschenke des Tages wahrnahm. Ich begann bewusst darauf zu achten, was am Tag so alles Positives geschah. Mit der Zeit fiel es mir immer leichter dies wahrzunehmen und ich habe begonnen auch die kleinen Dinge zu schätzen. Auch wenn mir heute sicher immer noch einige Dinge „Durchrutschen“ sehe ich doch jetzt viel mehr als früher. Und ich kann mich auch noch Stunden und Tage danach an vieles erinnern. Einfach, weil ich es ganz bewusst in dem Moment wahrgenommen habe.

Wie lebst Du deinen Alltag?

Wie sieht es also bei Dir aus? Nimmst Du die kleinen schönen Momente im Alltag wahr? Läufst Du bewusst durch den Tag und bist offen für die Momente? Oder bist Du ganz in Dich, Dein Smartphone oder sonstiges versunken, sodass der Alltag an Dir vorüberzieht und Du es nicht mitbekommst?

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es einen ganz wesentlichen Unterschied macht, wie Du durch den Tag läufst. Ob Du die schönen Momente bewusst wahrnimmst oder nicht. Du wirst es sicher selbst schon nach kurzer Zeit bemerken, wie feinfühliger Du wirst und wie Du ganz automatisch das Kleine beginnst zu schätzen. Einfach in dem Du mal aufmerksam durch den Tag gehst und auf das achtest, was sich Dir bietet. Und vielleicht kommst Du dann auch mal am Abend auf 100 Momente, in denen jemand etwas getan hat, damit Du eine Freude hast.

Was denkst Du dazu? Welche Erfahrungen hast Du damit bisher gemacht? Schreibe dies gerne in die Kommentare.

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