8 Tipps zur Führung in schwierigen Zeiten

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Coaching/Erfolg/Leadership/Persönlichkeit

Irgendwann kommt jedes Unternehmen in eine Zeit, die herausfordern und schwierig ist. Die Gründe können sehr individuell sein und ebenso die Auswirkungen. Eine Zeit wie jetzt, in der ein enormer Anteil von Unternehmen und Branchen betroffen sind, ist da schon außergewöhnlich. Der Umgang mit den Mitarbeitern als Führungskraft ist im Kern jedoch in allen Situationen und Unternehmen gleich. In diesem Blog Beitrag gebe ich Dir 8 Tipps, auf was Du in schwierigen Zeiten achten solltest.

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1.        Kommunikation

Kommunikation ist das, was ein System, also eine Organisation oder ein Unternehmen zusammenhält. Egal, ob diese analog oder digital, verdeckt oder offen stattfindet. Doch Kommunikation ist auch das, was dazu führen kann, dass ein System nicht mehr zusammengehalten werden kann. Nämlich dann, wenn die Kommunikation nicht angemessen oder zielorientiert ist. Gerade in schwierigen Zeiten ist es also enorm wichtig gut, ausreichend und transparent zu kommunizieren. Schaffe also eine Grundlage für gute Kommunikation und sei klar und konkret in Deinen Aussagen.

2.        Risiken

Zu Kommunikation gehört es auch mögliche Risiken zu benennen, welche die schwierige Phase mit sich bringt. Stehen Entlassungen oder Kurzarbeit an, wie hoch sind die Auftragseinbrüche, bestehen finanzielle Risiken? Mitarbeiter spüren die Risiken meist sowieso auf subtile Weise. Dann ist es hilfreicher dies klar und deutlich anzusprechen, um sich dann offen im Unternehmen darüber austauschen zu können.

3.        Entscheidungen

Wenn Risiken bestehen, stehen auch Entscheidungen an. Denn irgendwie muss ja versucht werden, die Risiken auszuschalten oder zumindest zu minimieren. Daher sollten auch Ideen, Möglichkeiten und Entscheidungen klar und offen mitgeteilt werden. Dies bewirkt auch, dass sich alle Mitarbeiter an der Suche nach Lösung beteiligen und ihre Ideen einbringen können. So vervielfältigen sich der Ideenpool auf einen Schlag. Zudem solltest Du die dann getroffenen Entscheidungen nicht öffentlich in Frage stellen, denn das schafft nur wieder Unsicherheit. Stehe zu Deinen Entscheidungen.

4.        Empathie

Schwierige Zeiten bringen immer viel Emotionen auf den Tisch. Zukunfts- und Existenzängste, Konflikte, Neid, Eifersucht usw. können sich innerhalb sehr kurzer Zeit breit machen, wenn Unsicherheit herrscht. Dann gilt es diese ernst zu nehmen und sich die Zeit für Gespräche zu nehmen. Fast nichts ist für einen Mitarbeiter schlimmer, wenn er einfach nicht gehört wird und allein gelassen wird.

5.        Erfolge

In jedem Tief gibt es dennoch einige Hochs. Wenn diese vielleicht auch nicht sehr ausgeprägt sind oder lange anhalten sind sie dennoch vorhanden. Das mindert aber in keiner Weise den emotionalen Wert für die Mitarbeiter. Mache die Erfolge sichtbar und gebe ihnen den notwendigen Raum, damit sich Mitarbeiter daran erfreuen und positive Energie entwickeln können. Feiere die Erfolge, egal wie groß oder klein sie sind.

6.        Ehrlichkeit

Ohne Ehrlichkeit kann keine echte und nachhaltige Beziehung zu anderen Menschen aufgebaut werden. In schwierigen Zeiten neigen Menschen manchmal dazu nicht ganz ehrlich zu sein, um andere zu schonen. Nach meiner Erfahrung ist das jedoch nicht sinnvoll. „Wahrheit währt am längsten“ gilt auch hier. Menschen sind harte Wahrheiten lieber als gut klingen Unwahrheiten. Sei ehrlich zu Deinen Mitarbeitern, auch wenn es zu unangenehmen Gesprächen führt. Als Führungskraft ist es auch unsere Aufgabe diese Gespräche zu führen und gemeinsame Lösungen zu suchen.

7.        Orientierung

Was schwierige Zeiten schwierig macht, ist Unsicherheit. Nur weil es nicht klar ist wie es am nächsten Tag, die nächste Woche oder die nächsten Monate und Jahre weitergeht entstehen überhaupt die ganzen Emotionen, Konflikte usw. Daher ist es wichtig Orientierung zu bieten. Wenn Mitarbeiter Unsicherheiten spüren brauchen sie etwas das Ihnen Sicherheit und Halt gibt. Suche nach Möglichkeiten, wie Du Deinen Mitarbeitern ein Stück Halt und Sicherheit geben kannst.

8.        Offenheit

Als Führungskraft bist auch Du eines Menschen mit Emotionen. Sicher hast Du in schwierigen Zeiten auch Ängste, alles andere wäre ungewöhnlich. Sie offen und gebe Deine Angst zu. Natürlich aber auch Deine Zuversicht und Deine Lösungsideen die Du der schwierigen Phase entgegensetzt. Denn es ist ja Deine Aufgabe als Führungskraft diese zu finden. Sie ein ganzer Mensch und nicht nur eine emotionslose Maschine.

Ich hoffe, Du kannst von diesen Tipps etwas für Dich mitnehmen und umsetzen.

Worauf achtest Du bei der Führung in schwierigen Zeiten? Hast Du noch mehr Tipps? Schreib mir dazu gerne einen Kommentar. Ich freue mich!

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